Wasserversorgung Flums
Oekonomische Gemeinde Flums
Unserer Aufgaben
Das kantonale Leitbild 2014 leistet einen wichtigen Beitrag, um im Kanton langfristig eine ausreichende, qualitative einwandfreie und wirtschaftliche Trink-, Brauch- und Löschwasserversorgung sicherzustellen. Eine wichtige Grundlage für das Leitbild 2014 bildete eine umfassende Datenerhebung bei mehr als 150 Wasserversorgungen im Kanton St. Gallen. Die Erhebung wurde auf die drei Betriebszustände Normal-, Spitzen- und Störfallbetrieb ausgerichtet, welche im Leitbild für den Planungszeitraum bis 2040 untersucht wurden.
An der Wasserversorgung Flums sind zirka 1‘150 Bezüger angeschlossen. Die Länge der Druckleitungen in Flums betragen mehr als 45 km. Der Konsumpreis für das Flumser Wasser gehört im Kanton St. Gallen zu den tiefsten. Die ARA-Gebühr wird im Auftrag der Politischen Gemeinde Flums ebenfalls mit der Wasserrechnung im Herbst eingezogen.
Die generelle Aufgabe der Wasserversorgung liegt darin, den angeschlossenen Haushalten einen funktionierenden, sauberen und keimfreien Wasseranschluss zu bieten. Damit die Wasserversorgung reibungslos funktioniert und um Schäden von den Wasserbezügern abzuhalten (verschmutztes Wasser- Infektionsgefahr), sind bei uns 2 Brunnenmeister im Einsatz. Diese prüfen regelmässig die Wasserqualität und kontrollieren die Wasserleitungen auf Verlust und defekte Leitungen.
Geleitet wird die Wasserversorgung von einem fünfköpfigen Vorstand.
Reglement
über die Versorgung mit Trink-, Brauch- und
Löschwasser in Flums
Informationen und Berichte über die Wasserqualität
der Oekonomischen Gemeinde Flums.
Oekonomische Gemeinde Flums
Die sieben Wasserquellen
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts haben sich die Bürger von Flums wegen der Nutzung und Aufteilung des Allmend-bodens heillos zerstritten. Dieser Streit führte 1819 zur Teilung der alten Bürgergemeinde in die drei Orts(bürger)-gemeinden Flums-Dorf, Grossberg und Kleinberg. Zuerst war nur von Abteilungen (Korporationen) die Rede; 1832 erhielten sie den Status von Ortsgemeinden. Ungeteilt blieb in den Händen der „Ökonomischen Gemeinde Flums“ einzig der 40 ha umfassende Maltinawald oberhalb des Dorfes auf der Kleinberger Seite. Er wird von einem eigenen Rat, bestehend aus Mitgliedern aller drei Ortsgemeinden, verwaltet – ein Kuriosum im Kanton. In den Händen dieses Rates liegt indes zu einem grossen Teil die Wasserversorgung Flums, denn im Maltinawald entspringen sieben wasserreiche Quellen.
Im Jahre 1821 erhob sich ein Streit zwischen der Dorf- und den Bergabteilungen wegen den Leitungskosten des Dorfbrunnens. Seit undenklichen Zeiten wurde ein allgemeiner Brunnen ins Dorf geleitet und die Leitungskosten trug die ganze Gemeinde. Nun erklärten die Bergkorporationen, dass sie in Zukunft an die Brunnenleitung nichts mehr bezahlen wollen, weil sie am Berge ohne diesen Brunnen Wasser hätten.
Erst am 11. Februar 1900 beschloss die Ökonomische Gemeinde die Übernahme des Brunnenwesens. Die Ortsgemeinde Flums-Dorf beauftragte ihren Verwaltungsrat am 21. Oktober 1900, mit dem Ökonomischen Verwaltungsrat einen in den Grundzügen vorliegenden Vertrag zu fertigen. Gestützt auf den Beschluss vom 11. Februar 1900 gab der Ökonomische Verwaltungsrat am 24. Dezember 1901 seine Zustimmung. Am 31. Dezember 1901 haben beide Räte den Vertrag unterzeichnet.
Im Jahre 2006 wurde das Reservoir Maltina nach mehr als 50-jähriger Betriebszeit für 1,07 Mio. Franken saniert und vergrössert. Aufgrund der erhöhten Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers bestand ein Nachholbedarf. Einerseits wurde die Qualitätssicherung den aktuellen Anforderungen angepasst und andererseits die Bausubstanz für weitere Jahrzehnte erneuert. Die Technik der Qualitätsüberwachung wird voll automatisch vor Ort betrieben. Sämtliche Betriebszustände sind auch jederzeit in der Leitstelle im Rathaus angezeigt und überwachbar.
Anfangs der 80-er Jahre hat die Wasserversorgung Flums-Dorf das Quellwasserpumpwerk St. Katharina erstellt und in Betrieb genommen. Im Jahre 2008 wurde die Sanierung des Pumpwerkes St. Katharina abgeschlossen. Die Bauabrechnung dokumentierte Anlagekosten von rund 0,24 Mio. Franken. Auch hier werden alle relevanten Daten an die Leitstelle im Rathaus übertragen.
Seit 1. Januar 2016 sind die Wasserversorgungen Flums-Dorf und Flums-Kleinberg fusioniert. Nachdem die Wasserversorgung Flums-Kleinberg mit ihren rund 190 Bezügern in den Vorjahren rund 3,4 Mio. Franken in die Infrastruktur gesteckt hat, strebte sie den Zusammenschluss mit Flums-Dorf an.
Nachdem am 8. Dezember 2016 an der Bürgerversammlung der Wasserkorporation Hochwiese keine Einheit herrschte, wurde im Jahr 2017 der Zusammenschluss mit der Wasserversorgung Flums forciert. In den Jahren 2018/19 wurden die Bauarbeiten vollzogen und am 1.1.2020 wurde die finanzielle Fusion besiegelt.
Flums, 01. Januar 2020
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